Auf der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela- Die Wiederbelebung der mittelalterlich entstandenen Jakobswegestruktur in Deut

Datum / Uhrzeit
Dienstag, 04.03.2008, 18:00 Uhr - 00:00 Uhr

Vortrag von Herrn Prof. Heinrich Kanz, Lahnstein, vor dem Verein.

Heutzutage ist der moderne Pilger „dann mal weg“, in früheren Jahrhunderten zählte eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela zu den vornehmsten Aufgaben eines Gläubigen. Der tausende Kilometer lange Weg zum Grab des Jakobus folgte einem festgelegten Streckennetz mit einer stetig sich ausweitenden Infrastruktur und war doch immer ein Weg voller Mühsal und Gefahren.

Seit etwa 830 zog das Grab des Apostels Jakobus Gläubige aus ganz Europa an. Das Einzugsgebiet des nach Rom und Jerusalem bedeutendsten Wallfahrtsortes der Christenheit reichte von Skandinavien im Norden bis ins östliche Mittelmeer. Aus allen christlichen Ländern führten mehr oder weniger festgelegte Wege nach Santiago, auf denen sich die Pilger mit der Muschel ihrem Ziel, der Sitzstatue des Apostels in der Kathedrale von Santiago, näherten – auch aus Rheinland-Pfalz. Wie entstand dieses Wegenetz? Wodurch zeichnete es sich aus? Wie hat es sich verändert im Laufe der Jahrhunderte und welchen modernen Entwicklungen zum Ausbau eines Jakobswegenetz gibt es in unseren Tagen? Diesen Fragen und mehr geht Prof. Heinrich Kanz in seinem Vortrag vor dem Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins am 4. März 2008 um 18 Uhr im Landeshauptarchiv Koblenz nach. Der Eintritt ist frei - Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Anschließend Gesprächsrunde

Veranstalter
Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins zu Koblenz e. V.
Veranstaltungsort
Landeshauptarchiv Koblenz
Karmeliterstr. 1/3
56068 Koblenz
Tel: 0261 9129-0