Die abenteuerliche Rheinfahrt der Familie Mozart

Datum
Dienstag, 01.10.2013
Uhrzeit
18:00 Uhr
Vortrag von Herrn Dr. Uwe Baur, Koblenz

Vor genau 250 Jahren, im September 1763, besuchte das siebenjährige „Wunderkind“ Mozart mit seiner gesamten Familie Koblenz.

Die Anreise erfolgte mit dem Schiff; der Vortrag wird den „Abenteuern“ dieser Rheinfahrt folgen und über den zehntägigen Aufenthalt in Koblenz berichten. Außerdem sollen die Persönlichkeiten vorgestellt werden, mit denen die Familie Mozart in Koblenz zusammengekommen ist.

Am 9. Juni 1763 war die gesamte Familie Mozart, bestehend aus Vater Leopold, Vizekapellmeister des Fürstbischofs von Salzburg, Mutter Maria Anna, Tochter Maria Anna genannt „Nannerl“ (geb. 1751) und Sohn Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus genannt Wolfgang Amadé (geb. 1756) zu einer Reise durch Westeuropa aufgebrochen. Hinter dieser Reise stand die Absicht des Vaters, seine „Wunderkinder“ Wolfgang Amadé und „Nannerl“ europaweit bekannt zu machen. Wichtige Stationen waren München, Ludwigsburg, Schwetzingen und Mainz, von wo man einen Abstecher nach Frankfurt machte, um dann am 13. September 1763 per Schiff rheinabwärts nach Koblenz auszubrechen. Die Fahrt wurde zu „einer merkwürdige Reise“ wie Vater Leopold anschließend einem Brief nach Salzburg anvertraute.

Der Vortrag stellt einen Koblenzer Beitrag zur Veranstaltungsreihe „250 Jahre Wunderkindreise“ dar, mit der die Deutsche Mozart-Gesellschaft in 18 deutschen Städten an die fast dreijährige Westeuropa-Reise des jungen Mozart erinnert.

Es erwartet die Zuhörer ein Vortrag über ein spannendes Kapitel der Jugend eines der größten Komponisten der Musikgeschichte, das gleichzeitig Einblicke in die Koblenzer Zustände um die Mitte des 18. Jahrhunderts bietet. Auch Nichtmitglieder des Vereins für Geschichte und Kunst des Mittelrheins (VGKM) sind dazu herzlich willkommen!

Veranstalter
Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins zu Koblenz e. V.
Veranstaltungsort
Landeshauptarchiv Koblenz, Karmeliterstr. 1/3, 56068 Koblenz