Ein Blick in die Fälscherwerkstatt des Klosters St. Maximin vor Trier im Mittelalter

Datum
Dienstag, 03.02.2009
Uhrzeit
18:00 Uhr
Zugleich ein Rundgang durch die Historischen Hilfswissenschaften. Das Kloster St. Maximin vor Trier gilt als eines der ältesten und bedeutendsten Klöster nördlich der Alpen. Nicht minder berühmt ist es für seine umfangreichen Fälschungen, der Urkunden, aber auch andere Quellengattungen zum Opfer fielen. Welches Ausmaß diese Fälschungen annahmen, erläutert Dr. Francesco Roberg in seinem Vortrag vor dem Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins  im Landeshauptarchiv Koblenz, Karmeliterstraße 1-3, zu dem auch Gäste und Nichtmitglieder herzlich eingeladen sind.

Dabei ist die Entlarvung der Machenschaften der mittelalterlichen Mönche ein ebenso komplexes wie spannendes Unterfangen. Es setzt methodisch in breitem Maße die Anwendung der sogenannten Historischen Hilfswissenschaften voraus, eines Bündels unterschiedlicher Disziplinen, die die wissenschaftliche Aufbereitung und historische Interpretation ungedruckter Originalquellen ermöglichen. Anhand ausgewählter Beispiele und mit Hilfe zahlreicher Bilder gibt der Vortrag einen Einblick in Arbeitsweise und Ziele der St. Maximiner Fälscher im 12. Jahrhundert.

Der Eintritt ist frei. Anschließend Gesprächsrunde

Veranstalter
Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins zu Koblenz e. V.
Veranstaltungsort
Landeshauptarchiv Koblenz, Karmeliterstraße