"... in der edlen Illusion, doch noch eine feste Schanze der Freiheit gerettet zu haben!"

Datum
Dienstag, 04.11.2008
Uhrzeit
18:00 Uhr
Herr Steffen Wiegmann M. A. und wiss. Mitarbeiter vom Auswanderermuseum Bremerhaven beleuchtet dieses spannende und nach wie vor hochaktuelle Thema in seinem Vortrag zur politisch motivierten Auswanderung aus Deutschland und der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert

Während im 19. Jahrhundert Millionen Menschen aufgrund von Hungersnöten, Wirtschaftskrisen und schlechter Zukunftsperspektiven Deutschland verließen, wanderte ein kleinere Anzahl aus politischen Gründen aus. Die Anlässe waren vielschichtig: die Repressionen des Vormärz, die Verfolgungen nach der Revolution 1848 oder auch die Ausweisungen während der Bismarckzeit.

Die Migrationsbewegungen der Flüchtlinge verbinden den Mittelrhein mit Bremerhaven, dem größten, europäischen Auswandererhafen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Biographien der damaligen Auswanderer erzählen historische Zeitgeschichte, so wie zum Beispiel die des sozialistischen Bremer Pastors Rudolph Dulon und des Theoretikers Wilhelm Weitling oder die des Koblenzers Peter Joseph Osterhaus.

 

Anschließend Gesprächsrunde im Café-Restaurant Palais, Firmungsstr./Josef-Görres-Platz

 

Veranstalter
Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins zu Koblenz
Veranstaltungsort
Landeshauptarchiv Koblenz