Die Arbeit des Kampfmittelräumdienstes

Datum
Dienstag, 07.05.2013
Uhrzeit
18:00 Uhr
Vortrag von Herrn Dietmar Schmid, Osterspai

Vor knapp anderthalb Jahren, am 4. Dezember 2011, mussten 45.000 Koblenzerinnen und Koblenzer ihre Wohnungen räumen. Der Grund für diese Evakuierung beinahe der halben Stadtbevölkerung war zuvor auf dem Grund des Rheins entdeckt worden: eine britische Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg. Nach einigen Stunden konnten die Evakuierten in ihre Häuser zurückkehren, und das Leben konnte normal weiter gehen, weil in der Zwischenzeit der Kampfmittelräumdienst seine gefährliche Arbeit getan hatte.

Zuletzt musste der Kampfmittelräumdienst im August 2012 in Koblenz bei der Sprengung eines Tarnnebelfasses tätig werden. Dieser Einsatz sowie die Organisation, Ausstattung und Vorgehensweise des Kampfmittelräumdienstes werden kompetent von Herrn Dietmar Schmid vorgestellt, der 26 Jahre bei der Räumgruppe Koblenz tätig war – davon zwölf Jahre als deren Leiter.

Es erwartet die Zuhörer also ein Vortrag über ein Thema, das jeder Koblenzerin und jedem Koblenzer wohl schon einmal begegnet ist und wohl auch noch weiterhin begegnen wird; auch Nichtmitglieder des Vereins für Geschichte und Kunst des Mittelrheins (VGKM) sind dazu herzlich willkommen!

Veranstalter
Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins zu Koblenz e. V.
Veranstaltungsort
Landeshauptarchiv Koblenz, Karmeliterstr. 1/3, 56068 Koblenz